Johannisfriedhof, Nürnberg

Johannisfriedhof, Nürnberg

"Der Nutzen ist ein Teil der Schönheit." Albrecht Dürer, eines der bedeutendsten Universalgenies Deutschlands und Sohn der Stadt Nürnberg, war immer auch Realist und Pragmatiker. Und tatsächlich beschreibt er mit diesem Satz sehr treffend die Magie des Johannisfriedhofs. Denn nur ein Friedhof kann mitten im belebten Stadtteil St. Johannis in Nürnberg diese Ruhe und Unvergänglichkeit ausstrahlen. So können Besucher in friedlicher Atmosphäre Geschichte begehen: Das im 10. Jahrhundert angelegte Areal ist einer der bekanntesten Friedhöfe Europas und wird aufgrund seiner Rosenvielfalt auch Rosenfriedhof genannt. In diesem Meer aus Blumen ruhen die liegenden Grabsteine, in West-Ost-Ausrichtung und - unabhängig von Stand oder Beruf - mit einem Höchstmaß versehen. Denn "im Tode sind alle gleich". Über Herkunft und Geschichte der Verstorbenen erzählen aufwändige gestaltete Epitaphien.

Unbedingt sehenswert: Der Johannisfriedhof ist letzte Ruhestätte Albrecht Dürers. Die Inschrift, die sein sehr schlichtes Grab schmückt, bedeutet übersetzt: „Zum Gedenken an Albrecht Dürer; was von Albrecht Dürer sterblich war, liegt unter diesem Grabhügel. Er ging von uns am 6. April 1528.“ In der Mitte des Friedhofs steht die im 13. Jahrhundert errichtete St.-Johanniskirche, die im zweiten Weltkrieg kaum beschädigt wurde und somit ein echtes Zeitzeugnis der Gotik ist.

 

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