Stadtgottesacker, Halle

Stadtgottesacker, Halle

Eine Renaissance der Zeitlosigkeit: Infolge der Reformation wurde in Halle ab 1557 der denkmalgeschützte Stadtgottesacker ganz in der Tradition der Camposanto- Anlagen errichtet und ist in Deutschland einer der letzten Vertreter dieser Bauform. Camposanto – zu Deutsch „heiliges Feld“ – ist die italienische Bezeichnung für Friedhöfe. Die legendäre Stilrichtung wird durch einen umbauten Hof gekennzeichnet. Hinter sechs Meter hohen Mauern erinnert der rhombusförmige Friedhof von außen auch eher an eine Festung und entfaltet erst im Inneren seine ganze magische Wirkung: An der Mauer entlang bilden Schwibbögen geöffnete Arkaden, in denen sich die Grüfte befinden.

Unbedingt sehenswert: Der Stadtgottesacker gilt als eines der Meisterwerke der Renaissance diesseits der Alpen. Zahlreiche Grüfte sind mit kunstvollen Reliefs verziert. Auch der Innenraum der Anlage, der 1822 für Bestattungen freigegeben wurde, wird durch aufwändige Grabsteine geschmückt.

 

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